Turmfalke - Falco tinnunculus
Der Jäger im Rüttelflug
Charakter
sind äußerst flexibel und kommen sowohl in städtischen als auch ländlichen Gebieten vor. Sie nutzen Gebäude, Kirchtürme oder Nistkästen für die Brut, wenn natürliche Nischen fehlen.
Während der Jagd zeigen Turmfalken geduldiges Abwarten und können lange über Wiesen “hängen” (Rüttelflug), bevor sie auf ihre Beute stürzen. Sie beobachten ihre Umgebung sehr genau und reagieren blitzschnell auf Veränderungen.
Besonders in der Brutzeit verteidigen Turmfalken ihr Revier gegen andere Greifvögel. Sie markieren ihr Gebiet durch Rufe und kurze Flugmanöver.
Turmfalken sind geübte Flugjäger: Sie können ihre Beute aus der Luft präzise greifen.
Typisches Verhalten
rüttelt in der Luft auf der Stelle, um Beute zu beobachten
jagt vor allem über offenen Flächen
sitzt oft auf hohen Aussichtspunkten (Türme, Strommasten)
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Ernährung
Insekten, Mäuse, Kleinsäuger, Vögel, Reptilien und Regenwürmer
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Lebenserwartung
in freier Wildbahn: 15 - 20 Jahre
in menschlicher Obhut bis 25 Jahre
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Verbreitung/Herkunft
Europa, Asien und Afrika; fast weltweit verbreitet
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Lebensraum
offene Landschaften, Felder, Wiesen, Waldränder, Heiden und Siedlungsnähe
👀 Verhalten & Besonderheiten
Besondere Fähigkeiten:
außergewöhnlicher Rüttelflug
sehr präzises Sehvermögen
Warum ist das Tier besonders?
Der Turmfalke ist einer der wenigen Greifvögel, der im Flug auf der Stelle „stehen“ kann.
Laut / Ruf
hohes „ki-ki-ki-ki“
Fortpflanzung:
legt meist 3–6 Eier
brütet oft in Gebäuden, Felsnischen oder alten Krähennestern
Brutdauer etwa 27 – 29 Tage